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Keine E-Fuels für Pkw? – Umweltstaatssekretär Flasbarth liegt falsch

21.02.2020

Der BDWi weist die Forderung von Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth zurück, auf den Einsatz von klimaneutralen E-Fuels (synthetischen Kraftstoffe) im Pkw-Verkehr zu verzichten.


Flasbarth lehnt eine Anrechenbarkeit von E-Fuels auf die EU-Flottengrenzwerte für CO2 der Automobilhersteller ab.

Der Tagesspiegel Backround Energie und Klima hat mit Flasbarth über die Nationale Wasserstoff-Strategie gesprochen. Diese befindet sich gerade in der Ressort-Abstimmung der Bundesministerien. Wirtschafts- und Forschungsministerium machen sich für die Anrechenbarkeit von E-Fuels auf die Flottengrenzwerte stark.       
„Das Bundesumweltministerium bleibt bei seiner Blockadehaltung gegen E-Fuels. Das ist fatal. Es wäre bereits im letzten Jahr möglich gewesen, die Anrechenbarkeit von E-Fuels auf die EU-Flottengrenzwerte durchzusetzen. Damals hat das BMU verhindert, dass die Bundesregierung mit einer Stimme sprechen konnte“, kritisiert BDWi-Präsident Michael H. Heinz.

„Umso schlimmer, dass die Nationale Wasserstoff-Strategie vom BMU ausgebremst wird. Die alleinige Fokussierung auf Akku-basierte Elektroantriebe und Wasserstoff ist unsinnig. Pkws mit Verbrennungsmotor haben in Deutschland eine Zukunft. Dafür muss die Bundesregierung aber jetzt ein deutliches Signal für E-Fuels setzen. Deutschland muss sich für die Anrechenbarkeit von E-Fuels auf die Flottengrenzwerte der Automobilhersteller stark machen. Nur dann haben die Arbeitsplätze, die am Verbrennungsmotor hängen, eine Zukunft in Deutschland“, so Heinz.


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